Cap im Winter tragen: Material, Ohrenklappen und Fit im Check

Mann mit navyblauer Cord-Cap, schwarzer Puffer-Jacke über grauem Hoodie und Cargo-Hose auf Betontreppen in der Wintersonne

Du willst deine Cap auch im Winter tragen und fragst dich, welche bei Kälte wirklich etwas taugt? Drei Dinge entscheiden: das Material, was deine Ohren und deinen Nacken schützt und wie die Rückseite sitzt. CapUniverse ist ein Streetwear-Cap-Shop aus Deutschland. Baseball Caps sind bei uns der meistverkaufte Produkttyp der letzten zwölf Monate, rund drei Viertel aller Teile. Wegpacken musst du deine Cap im Winter also nicht.

Eine Sache vorweg: Eine Cap deckt den Oberkopf und die Stirn ab, Ohren und Nacken bleiben frei. Für richtig kalte Tage kombinierst du sie deshalb mit Ohrenklappen, Ohrenschützern oder einem Tuch.

Material-Check: Wolle, Wollmix und Cord in der kalten Jahreszeit

Frau mit grauer Woll-Flatcap, camelfarbenem Mantel und dunklem Schal an einer Tramhaltestelle aus Glas und Beton

Fang beim Stoff an. Die Kangol Wool 507 ist eine Flatcap aus einer Mischung aus Wolle und Modacryl, mit Wolle als größerem Anteil. Innen sitzt ein Schweißband aus Nylon. Gebogene Seitenpanels sorgen laut Kangol für einen ergonomischen, schlanken und stärker anliegenden Look. Die Krone ist flach, der Schirm 1 3/4 Zoll lang.

Reine Wolle gibt Kangol für die Wool 504 Earflap an. Krone und Schirm sind gebaut wie bei der 507: flach, Schirm 1 3/4 Zoll. Im Unterschied zur Wool 507 steckt hier also keine Kunstfaser drin.

Flat Caps sind bei uns der zweitmeistverkaufte Produkttyp der letzten zwölf Monate, rund jedes zehnte Teil. Beide Kangol-Modelle gehören zu dieser Bauform.

Ganz anders läuft der Weg über Kunstfaser. Unsere Basic Cord Baseballcap besteht komplett aus Polyester aus recyceltem Plastik, geschlossen wird sie mit Klett. Cord beschreibt die gerippte Oberfläche eines Stoffs, nicht die Faser: Es gibt ihn aus Baumwolle genauso wie aus Polyester. Bei dieser Cap ist es Polyester. Die Rippen bringen trotzdem den Winter-Vibe in deinen Fit.

  • Wool 507: Wolle mit Modacryl-Anteil, Schweißband aus Nylon, gebogene Seitenpanels für einen stärker anliegenden Look.
  • Wool 504 Earflap: reine Wolle, flache Krone, Schirm 1 3/4 Zoll.
  • Basic Cord Baseballcap: Polyester aus recyceltem Plastik, Klettverschluss, sichtbare Cord-Struktur.

Die Basic Cord Baseballcap steht bei uns aktuell auf Platz 8 der meistverkauften Einzelprodukte der letzten 90 Tage. Mehr Modelle mit dieser Rippenoptik liegen in den Cord Caps. Zum Weiterstöbern in dieselbe Richtung: die Army Caps.

Ohren und Nacken: Earflaps und ein Merino-Tuch als zweite Lage

Mann mit navyblauer Woll-Flatcap mit heruntergeklappten Strick-Ohrenklappen und Steppjacke auf einem Parkdeck

Eine Earflap Cap erkennst du an den Strickklappen seitlich an der Krone. Bei der Kangol Wool 504 Earflap sind sie aus Rippstrick. Laut Kangol umschließen sie an den kältesten Tagen die Ohren und lassen sich hochklappen, wenn du sie nicht brauchst.

Heruntergeklappt decken die Klappen genau das ab, was eine normale Cap frei lässt. Hochgeklappt trägst du sie wie eine Flatcap ohne Klappen.

Die zweite Lage sitzt tiefer: am Nacken. BUFF führt das Merino Lightweight Neckwear als reine Merinowolle mit 125 g/m² und als leichteste Merino-Reihe der Marke. Die Erwachsenengröße ist für einen Kopfumfang von 50 bis 58 cm (19,7 bis 22,8 Zoll) angegeben.

BUFF ordnet das Tuch als leichte Basisschicht für kühles Wetter ein, nicht für tiefen Frost. Ein Schlauchtuch ersetzt also keine dicke Lage, es ergänzt sie.

Du willst die Ohren abdecken, ohne die Cap zu wechseln? Dann sind die Ohrenschützer der direkte Move. Und wenn dir eine Cap an kalten Tagen schlicht zu wenig ist: Beanies sind bei uns der viertmeistverkaufte Produkttyp der letzten zwölf Monate.

Cap im Winter tragen: Welcher Fit unter die Kapuze passt

Die Rückseite entscheidet, wie deine Cap sitzt. Drei Bauarten sind im Game:

  • Fitted: hinten geschlossen, du kaufst sie in deiner Kopfgröße. Weiter oder enger stellen lässt sie sich nicht.
  • Stretch Fit: hinten geschlossen, ein dehnbares Schweißband gibt etwas nach.
  • Verstellbar: hinten offen. Mit Klett, Snapback oder Strapback stellst du sie jederzeit weiter oder enger.

Hinten geschlossene Caps, also Fitted wie Stretch Fit, heißen umgangssprachlich auch Full Cap. Welche Namen es sonst noch gibt und welche Variante zu dir passt, liest du in Wie heißen Caps, die hinten zu sind? Fitted, Stretch Fit und der Rest.

Die New Era 39THIRTY ist ein Stretch-Fit-Modell. Ihr patentiertes Stretch-Schweißband soll laut New Era für idealen Sitz und Komfort sorgen. Dazu kommen eine Front-Panel-Struktur für Stabilität und ein voll gebogener Schirm, der ohne Einlaufzeit sofort tragbar ist.

Die 59FIFTY ist dagegen eine Fitted Cap: Du wählst sie in deiner Kopfgröße und stellst danach nichts mehr nach. Ihre volle Krone ist hoch und breit, die Front ebenfalls strukturiert. Der Schirm ist flach angelegt, darf aber nach Wunsch gebogen werden.

Unsere Basic Cord Baseballcap ist die verstellbare Variante. Ihr Klettband stellst du jederzeit weiter oder enger.

Unter der Kapuze zählt vor allem die Kronenhöhe. Eine flache Krone wie bei den Kangol-Flatcaps trägt kaum auf, die Kapuze liegt glatt darüber. Die hohe, breite Krone einer 59FIFTY braucht mehr Platz. Der Schirm schaut in jedem Fall vorn unter der Kapuze heraus.

New Era ist bei uns die stärkste externe Cap-Marke und liegt über zwölf Monate auf Rang 2, direkt hinter unserem eigenen Label. Beide Modelle findest du in der Collection New Era.

Welche Cap im Winter zu deinem Alltag passt

Mach es an drei Fragen fest. Wie viel soll abgedeckt sein? Wie fest soll der Sitz sein? Und welcher Vibe passt zum Rest deines Fits?

  • Ohren zu: Flatcap mit Strick-Ohrenklappen, hochklappbar, wenn du sie nicht brauchst.
  • Oft unter der Kapuze: eine flache Krone, zum Beispiel eine Flatcap.
  • Fester Sitz ohne Nachstellen: eine 59FIFTY in deiner Kopfgröße.
  • Flexibel über den Tag: Klettverschluss wie an der Basic Cord Baseballcap.
  • Zweite Lage am Nacken: ein Merino-Schlauchtuch als Basisschicht.

Wie du die Cap in ein Winter-Outfit einbaust, steht in Wie trägt man eine Baseball Cap?. Für die Gegenrichtung im Sommer haben wir Welche Caps und Hüte bei Hitze? im Blog.

Häufige Fragen zur Cap im Winter

Kann ich eine Cap im Winter tragen?

Ja. Achte auf das Material, auf Schutz für Ohren und Nacken und auf eine Rückseite, die zu deinem Alltag passt.

Hält eine Cap bei Kälte warm?

Nur am Oberkopf. Ohren und Nacken lässt jede Cap frei – dafür kombinierst du Ohrenklappen, Ohrenschützer oder ein Schlauchtuch, oder du steigst auf eine Beanie um.

Welche Cap im Winter, wenn die Ohren frieren?

Eine Flatcap mit Strick-Ohrenklappen wie die Kangol Wool 504 Earflap. Alternativ trägst du Ohrenschützer zu der Cap, die du ohnehin hast.

Passt eine Cap unter die Kapuze?

Ja, am besten eine mit flacher Krone wie eine Flatcap. Eine hohe Krone wie bei der 59FIFTY braucht unter der Kapuze mehr Platz. Der Schirm schaut in jedem Fall vorn heraus.

Ist eine Cord-Cap aus Wolle?

Nicht unbedingt. Cord beschreibt die gerippte Oberfläche eines Stoffs, nicht die Faser. Unsere Basic Cord Baseballcap ist aus Polyester aus recyceltem Plastik.